3D-Röntgen Kiefer: Wann die digitale Volumentomographie sinnvoll ist

Wissenswert

3D-Röntgen Kiefer: Wann die digitale Volumentomographie sinnvoll ist

Wenn Beschwerden im Kiefer unklar sind oder eine Behandlung besondere Präzision erfordert, ist die Digitale Volumentomographie (kurz: DVT) der Goldstandard. Dieses 3D-Röntgen des Kiefers liefert detailreiche Bilder anatomischer Strukturen und sticht das klassische Röntgenbild damit aus.

PortaDente, Ihre Zahnarztpraxis in Trier, erklärt, wann ein 3D-Kiefer-Röntgen sinnvoll ist, welche Vorteile es bietet und was Patient:innen wissen sollten.

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Alle Infos in Kurzform: 3D-Röntgen Kiefer

Was ist DVT bzw. das 3D-Röntgen des Kiefers?

Beim 3D-Kiefer-Röntgen wird der Bereich mit einem speziellen Verfahren dreidimensional dargestellt. So lassen sich Zähne, Kieferknochen, Nervenläufe und umliegende Strukturen räumlich genauer beurteilen als mit einem normalen Röntgenbild.

 

Wann wird eine digitale Volumentomographie gemacht?

Das 3D-Röntgen des Kiefers kommt vorwiegend bei Implantaten, der Entfernung von Weisheitszähnen, unklaren Entzündungen, Wurzelproblemen oder kieferorthopädischen Beschwerden zum Einsatz.

 

Ist 3D-Röntgen schädlich?

Eine Aufnahme mittels DVT ist strahlenreduziert und im Vergleich zu einer Computertomographie deutlich schonender. Dennoch wird sie nur gezielt eingesetzt, wenn sie medizinisch sinnvoll ist.

 

Was kostet eine digitale Volumentomographie?

Die Kosten für eine DVT-Aufnahme werden nach der Gebührenordnung für Zahnärzte abgerechnet. Die Kosten können jedoch stark nach dem Umfang der Aufnahme und der Auswertung variieren. Für gewöhnlich liegen die Kosten etwa zwischen 150 und 350 Euro. Eine Summe, die meist nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird.

 

 

Digitale Volumentomographie: Was ist das 3D-Röntgen des Kiefers?

Die digitale Volumentomographie (DVT) ist ein modernes bildgebendes Verfahren, das den Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich in drei Dimensionen darstellt. Bei Aufnahmen drehen sich die Arme des DVT-Geräts um den Kopf des Patienten und erfassen die Daten meist binnen einer Minute aus mehreren Winkeln. Im Anschluss werden diese im Computer zu einem komplexen 3D-Modell zusammengesetzt.

Der große Unterschied zum klassischen Röntgen: Statt einer flachen Aufnahme entsteht ein räumliches Bild. Zahnärztinnen und Zahnärzte können so Strukturen wie Knochen, Nerven, Zahnwurzeln oder Kiefernhöhlen deutlich besser erkennen.

 

Wann ist das 3D-Kiefer-Röntgen sinnvoll?

Ein 3D-Röntgen des Kiefers bzw. des Mundbereichs wird meist nicht routinemäßig eingesetzt, sondern vor allem dann, wenn die zweidimensionale Diagnostik nicht ausreicht oder besondere Sicherheit gefragt ist. Dazu zählen:

 

Implantatplanung

Vor Implantationen hilft die digitale Volumentomographie dabei, das Knochenangebot genau zu vermessen, die Qualität des Knochens einzuschätzen und den Verlauf von Nerven sowie deren Nähe zur Kiefernhöhle zu bestimmen. Auf diese Weise kann die Position des Zahnimplantats präzise geplant werden.

 

Weisheitszahn-Entfernung

Weisheitszähne liegen teils schräg im Kiefer, weshalb eine Entfernung mit Risiken einhergeht. Das 3D-Bild zeigt, wie nah der Zahn an Nervenbahnen und anderen sensiblen Strukturen liegt. Dadurch kann das Risiko einer Verletzung minimiert werden.

 

Wurzelbehandlung und Entzündungen

Bei unklaren Beschwerden, Wurzelspitzenentzündungen, versteckten Entzündungsherden oder feinen Wurzelfrakturen reicht ein Röntgenbild oftmals nicht aus. DVT-Aufnahmen hingegen bieten wichtige Zusatzinformationen, die beim Röntgen kaum erkennbar wären.

 

Kieferorthopädie, Parodontitis und Kiefergelenk

Eine digitale Volumentomographie kann auch bei Zahnfehlstellungen, Kiefergelenksproblemen oder bei Knochenabbau durch Parodontitis hilfreich sein. Hier ist es für Zahnärzte wichtig, möglichst umfassendes Wissen über die Anatomie des Patienten zu haben.

 

Vorteile und Grenzen von 3D-Röntgen

Fassen wir die Vorteile, aber auch die Grenzen einer digitalen Volumentomographie zusammen:

Die wichtigsten Vorteile

  • präzise Diagnostik
  • bessere Behandlungsplanung
  • höhere Sicherheit bei chirurgischen Eingriffen
  • kurze Aufnahmezeit
  • geringere Strahlenbelastung als bei einer Computertomographie
  • offene Gerätebauweise ist angenehmer für Patient:innen

 

Die Grenzen der DVT

Trotz der vielen Vorteile gilt: Nicht jede Zahnbehandlung braucht ein 3D-Röntgen des Kiefers. Wegen der höheren Kosten und der zusätzlichen Strahlenexposition wird die Untersuchung nur dann eingesetzt, wenn sie diagnostisch notwendig ist. Eine DVT-Aufnahme muss deshalb einen klaren medizinischen Mehrwert haben.

Fragen zu Kosten und Abrechnung? Unser Team klärt Sie bei einem Termin in unserer Praxis transparent auf.

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3D-Röntgen des Kiefers: die Kosten

Die Kosten für ein 3D-Röntgen des Kiefers setzen sich in der Regel aus der Aufnahme und der anschließenden Auswertung zusammen. Da sich die Größe des aufzunehmenden Bereichs sowie der Aufwand unterscheiden, lassen sich die Kosten nicht genau beziffern. Je nach Umfang liegen die Kosten für eine DVT meist zwischen 150 und 350 Euro. Abgerechnet werden die Aufnahme-Kosten gemäß der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ).

Wichtiger Hinweis: Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten meist nicht. Zahnzusatzversicherungen oder private Versicherungen erstatten die Leistung jedoch häufig.

Auch aufgrund der Kosten wird die digitale Volumentomographie bei PortaDente nur eingesetzt, wenn sie für die Planung und Sicherheit eines Eingriffs einen echten Mehrwert bietet.

 

Fazit: Digitale Volumentomographie/3D-Röntgen des Kiefers

Die digitale Volumentomographie ist ein wertvolles Werkzeug, wenn es auf höchste Präzision ankommt. Vor allem bei Implantaten, Weisheitszähnen, Entzündungen oder unklaren Beschwerden spielt die DVT ihre Stärken aus – zum Vorteil aller Patientinnen und Patienten.

Sie möchten wissen, ob ein 3D-Röntgen des Kiefers in Ihrem Fall sinnvoll ist? Besuchen Sie unsere Praxis und wir geben Ihnen nach einer Kontrolle eine Einschätzung ab.