Moderne Zahnmedizin lebt von präziser Diagnostik. Bedeutet: Je genauer Zahnärztinnen und Zahnärzte die Beschwerden, die Vorgeschichte und die Anatomie ihrer Patienten kennen, desto besser, sicherer und planbarer werden Behandlungen. Ein wichtiges Hilfsmittel spielt dabei ein dreidimensionales Röntgenverfahren, die digitale Volumentomographie (DVT).
PortaDente, Ihre Zahnarztpraxis in Trier, erklärt, was sich hinter der DVT verbirgt, worin die Unterschiede zum normalen Röntgen liegen und wann ein solcher Scan sinnvoll ist.
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Alle Infos in Kurzform: DVT-Fragen beantwortet
Was ist eine digitale Volumentomographie (DVT) beim Zahnarzt?
Die digitale Volumentomographie ist ein modernes 3D-Röntgenverfahren, das Zähne, Kieferknochen und umliegende Strukturen darstellt. Sie ermöglicht besonders präzise Diagnosen und eine sichere Behandlungsplanung.
Wann ist eine DVT beim Zahnarzt sinnvoll?
Eine DVT wird vor allem bei Implantatplanungen, Weisheitszahnentfernungen, Wurzelkanalbehandlungen, Parodontitis sowie bei unklaren oder diffusen Beschwerden eingesetzt.
Ist die DVT mit einer hohen Strahlenbelastung verbunden?
Nein. Im Vergleich zu einer klassischen Computertomographie (CT) ist die Strahlenbelastung bei einer DVT um ein Vielfaches geringer. Je nach Quelle um bis zu 70 bis 90%.
Ist die Untersuchung teuer?
Die Kosten für eine DVT belaufen sich in der Regel auf 150 bis 350 Euro. Die Kosten werden dabei meist nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Von Zahnzusatzversicherungen kann die Behandlung gedeckt sein.
Was ist eine digitale Volumentomographie (DVT)?
Die digitale Volumentomographie wird häufig auch als 3D-Röntgen bezeichnet und ist ein hochmodernes bildgebendes Verfahren in der Zahnmedizin. DVT ermöglicht die Darstellung von Zähnen, Kieferknochen, Kiefergelenken, Nerven und angrenzenden anatomischen Strukturen.
Im Gegensatz zur klassischen Röntgenaufnahme liefert die digitale Volumentomographie ein dreidimensionales Bild. Dieses kann von Ärzten von allen Seiten betrachtet werden und so die Behandlung deutlich erleichtern.
Wie funktioniert eine DVT-Aufnahme beim Zahnarzt?
Bei einer DVT sitzen Patienten in einer aufrechten Position. Ein Arm des DVT-Geräts dreht sich einmal um den Kopf der Patienten und erstellt dabei zahlreiche Aufnahmen, die zu einem 3D-Bild zusammengefügt werden. Die Aufnahme dauert oft nicht länger als eine halbe Minute.
Was sind die Vorteile einer digitalen Volumentomographie (DVT)?
Zu den Hauptvorteilen zählen:
Hochpräzise Diagnostik
DVT liefert eine hochpräzise 3D-Aufnahme, bei der selbst Strukturen zu erkennen sind, die auf zweidimensionalen Röntgenbildern nur zu erahnen sind.
Hohe Patientensicherheit
Durch detailliertere Bilder lassen sich chirurgische Eingriffe meist schonender durchführen. Zudem ist die Strahlenbelastung im Vergleich zu Computertomographie deutlich geringer.
Optimierte Behandlungsplanung
DVT ermöglicht bei komplexen Eingriffen eine präzise Planung und die exakte Lage empfindlicher Strukturen. So lassen sich Risiken minimieren.
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In welchen Fällen ist eine DVT beim Zahnarzt sinnvoll?
Da eine digitale Volumentomographie für gesetzlich Versicherte mit Kosten (in der Regel 150-350 Euro) verbunden ist, wollen viele verständlicherweise einen DVT-Einsatz vermeiden. In folgenden Fällen trägt eine Diagnose bzw. Behandlungsplanung mittels 3D-Diagnostik jedoch zum Therapieerfolg und Ihrer Sicherheit bei:
Implantatplanung
Die DVT ermöglicht eine exakte Vermessung des Kieferknochens und damit die sichere Planung der Implantatposition. Auch die Lage von Nerven kann zuverlässig beurteilt werden.
Wurzelkanalbehandlung (Endodontie)
Mit der digitalen Volumentomographie können Wurzelkanäle, versteckte Entzündungen oder anatomische Besonderheiten sichtbar gemacht werden. Das erhöht die Erfolgschancen einen endodontischen Eingriffs.
Weisheitszahnentfernung
Empfindliche Nerven können in unmittelbarer Nähe zu den Weisheitszähnen verlaufen. Mithilfe der DTV lassen sich Verläufe exakt darstellen, um Nervenverletzungen zu vermeiden.
Parodontitis
Auch bei Knochenabbau oder Entzündungen hilft die digitale Volumentomographie, Form und Ausmaß zu erkennen, Veränderungen zu bewerten und die Therapie entsprechend anzupassen.
Fazit: Wann ist eine DVT sinnvoll?
Die digitale Volumentomographie bietet entscheidende Vorteile, wenn es um präzise Diagnostik und maximale Patientensicherheit geht. Diese Vorteile lassen sich insbesondere bei Implantaten, chirurgischen Eingriffen und komplexen Krankheitsbildern ausspielen. Ob eine DVT sinnvoll ist, lässt sich nur individuell beantworten. Lohnenswert für zahnmedizinische Behandlungen ist die digitale Volumentomographie jedoch in jedem Fall.